Quelle: Jung und naiv via YouTube
DEZ.
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Der Begriff „Verlängerung“ hätte es verdient, zum Wort des Jahres gekürt zu werden. Denn nichts geschah häufiger, als die Festsetzung von Nachspielzeiten ohne politisch nachvollziehbare Begründung. Die Russland-Sanktionen: gerade wieder verlängert. Der Ausnahmezustand in Frankreich: auch gerade wieder verlängert. Die Austeritätspolitik in Europa, insbesondere in Griechenland: sie soll nach dem Willen Schäubles auf jeden Fall verlängert werden. Und Kanzlerin Merkel hat unendlich viel nachgedacht, um dann doch zu dem Schluss zu kommen, noch einmal in die Verlängerung zu gehen. Eine Endlosschleife.
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Während die Russen in Aleppo böse Bomben abwerfen, um Menschen wahllos „abzuschlachten“ (Zitat: nach der Witzfigur der Brexit-Kampagne, Boris Johnson, der jetzt britischer Außenminister spielen darf) leisten die Amerikaner über Mossul als Teil einer breiten Anti-IS-Koalition lediglich Unterstützung aus der Luft. So berichten es jedenfalls einige Medien heute, die beide Meldungen, ohne rot zu werden, aneinanderreihen.
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Ich werde meinen Steuerbescheid gegen den Willen meiner Anwälte veröffentlichen, wenn sie ihre 33 000 gelöschten E-Mails heranschafft.
Das reicht als Eindruck. Die erste TV-Debatte Trump vs. Clinton war offenbar das, was auch zu erwarten war. Not gegen Elend. Wer da gewonnen hat, ist eigentlich egal, wenn man sich klarmacht, dass es sich um die beiden unbeliebtesten Präsidentschaftskandidaten aller Zeiten handelt. Jill Stein von der Green Party, die sich ebenfalls um das höchste Staatsamt bewirbt, hat treffend gesagt:
So schlimm die Worte Trumps sind, so beunruhigend sind Clintons Taten.
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Sollte die türkische Regierung die Todesstrafe einführen, sind die EU-Beitrittsverhandlungen erledigt, heißt es unisono aus Brüssel und Berlin. Ein Witz. Denn in Wirklichkeit sollte die Türkei nie Mitglied der EU werden.
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Nachdem #Erdogan mit seinen angekündigten Säuberungen beim Verfassungsgericht begonnen hat, ist klar, er und kein anderer führt den Putsch.
— André Tautenhahn (@adtstar) July 16, 2016
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Es wird noch einmal spannend im Kampf um die Nominierung der Demokraten. In Kalifornien kann Bernie Sanders vor allem die junge Generation überzeugen und mit einem Sieg im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA die übliche Parteitagsarithmetik ins Wanken bringen.
Am kommenden Dienstag, 7. Juni, ist wieder Super Tuesday. In mehreren Bundesstaaten finden Vorwahlen statt.