Winter, quo vadis?
Die Tage werden bereits merklich länger, im Südwesten gibt es fast frühlingshafte Temperaturen und ab Mitte der neuen Woche führt ein atlantischer Tiefausläufer milde Meeresluft heran, sodass auch der bisher kalte Nordosten auftaut. Die Frage ist: War es das mit dem Winter oder wird es noch einmal richtig kalt? [mehr]

 

Die Aussichten

10-Tage-Vorhersage

Am Mittwoch meist bedeckt, in der Südwesthälfte teils länger anhaltender, im Stau der Berge auch kräftiger Regen. Sonst nur zeit- und gebietsweise etwas Regen oder Sprühregen, im Nordosten teils gefrierend. Temperaturanstieg auf 6 bis 12, am Oberrhein bis 14 Grad. Im Norden und Osten schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer Südost- bis Ostwind. Sonst mäßiger, im Süden starker Südwestwind, dort mit steifen bis stürmischen, in Gipfellagen teils schweren Sturmböen. In der Nacht zum Donnerstag weiterer Regen, im Südwesten teils kräftig, im Nordosten teils gefrierend oder auch Schnee möglich, dabei Glättegefahr. Im Nordosten +2 bis -1 Grad, sonst frostfrei bei 7 bis 2 Grad.

Der Montag

Heute im Westen und Südwesten und vor allem an den Alpen länger sonnige Abschnitte. Sonst vielfach stark bewölkt bis bedeckt oder neblig trüb. Vor allem nach Osten und Norden gelegentlich etwas Schneegriesel oder Sprühregen. Im Nordosten Höchstwerte um 0 Grad. Sonst je nach Sonne 1 bis 7 Grad, in NRW und am Oberrhein stellenweise bis 10 Grad.

 

Deutschlandwetter im Januar 2026
Der Januar zeigte sich in Deutschland winterlich: Im Nordwesten Deutschlands war es, gemessen an der Zahl der Schneedeckentage, der schneereichste Januar seit 2010. Trotz dieser Schneefälle war der erste Monat des Jahres 2026 insgesamt niederschlagsarm. Auffällig war zudem die Sonnenscheindauer, die in Süddeutschland außergewöhnlich hohe Werte erreichte, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Auswertungen der Daten seiner rund 2 000 Messstationen meldete. [mehr]