Gewitterpotentialvorhersage
Der eine oder andere mag sich verwundert die Augen reiben: Gestern (Samstagfrüh) noch Nachtfrost, heute (Sonntag) bereits die ersten Hitzetage im Südwesten des Landes. Der Sommer kommt quasi über Nacht. Allerdings ist das Hochsommerintermezzo vor allem im Westen nur von kurzer Dauer und das Thema (Schwer)gewitter rückt allmählich in den Fokus. Zeit also einen kurzen Blick darauf zu werfen, wie man Gewitter überhaupt vorhersagt. [mehr]

 

Die Aussichten

Zunächst unbeständig, gebietsweise kräftiger Regen

Am Mittwoch vielerorts stärker bewölkt und gebietsweise länger anhaltender und teils kräftiger, schauerartig verstärkter Regen, vor allem von Bayern bis zur Mitte des Landes. An der Grenze zu Polen einzelne, kräftige Gewitter. Öfter trocken im Nordwesten. Maxima an Oder und Neiße um 20 Grad, sonst nur noch 13 bis 18 Grad, im Dauerregen auch darunter. Schwacher bis mäßiger Wind vornehmlich aus Nordwest.
In der Nacht zum Donnerstag vor allem in der Osthälfte teils länger andauernde, schauerartig verstärkte Niederschläge. In der Westhälfte aufgelockert bewölkt und überwiegend trocken. Abkühlung auf 11 bis 3 Grad.

Der Montag

Heute in der Westhälfte viele Wolken, etwas Sonne und schauerartiger Regen, vom Niederrhein bis zur Nordsee am Nachmittag meist trocken. Maxima 19 bis 24 Grad. In der Osthälfte zunächst sonnig, am Nachmittag einzelne kräftige Gewitter, teils mit Hagel und Sturmböen. Von Vorpommern über Berlin bis zum Osterzgebirge und der Lausitz meist sonnig und trocken.

 

Deutschlandwetter im April 2021
Die sommerliche Rekordwärme Ende März 2021 und der warme Start in den April ließen auf einen weiteren warmen Frühling hoffen. Doch die Strömung drehte rasch auf nördliche Richtungen, so dass der April 2021 mit den eingeflossenen kühlen und trockenen Luftmassen einen merklich kühleren Verlauf nahm. Unter dem Strich gab es seit 1980, also 40 Jahren, keinen so kühlen April mehr. [mehr]