Kurz notiert: Abstürze

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  • Die deutsche Wirtschaft hat offenbar mehr als nur eine “Delle” abbekommen. Der ifo-Geschäftsklimaindex lässt jedenfalls nichts Gutes erahnen. Man kann auch einfach das Kriegsrecht ausrufen, wenn es mal wieder schlecht läuft.
  • Die flächendeckende 5G-Versorgung halten einige CDU-Minister für nicht erforderlich. Wie wäre es denn, wenn aus der Fläche mal die Ansage käme, dass CDU-Minister nicht erforderlich sind. Vermutlich sind die Funklöcher in diesem Zusammenhang doch von strategischer Natur.
  • So kann man ja weiterhin Steuersenkungen für Unternehmen fordern, die bereits durch Steuersenkungen und Steuervermeidung ohnehin in reichlich Geld schwimmen und damit die Finanzmärkte fluten, statt zu investieren.
  • Ein lustiger Wirtschaftsminister will trotzdem im Steuersenkungswettlauf die alten Abstände wiederherstellen, nachdem andere Länder ihre Steuersätze an die der Deutschen angepasst haben. Race to the bottom, nennen das Fachleute, also nicht deutsche Wirtschaftsminister, denen nur das Telefonieren wegen der schlechten Netzabdeckung peinlich ist.
  • Der Bitcoin rauscht weiter in den Abgrund. Hihi. Kein Mitleid mit den Idioten, die diesem Schwachsinn doch eine ganz große Zukunft vorausgesagt hatten.
  • Derweil geht Günther Krause vielleicht ins Dschungelcamp. Beweise für einen Einigungsvertrag mit RTL gibt es aber noch nicht.
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Morgendliches Kaffeesatzgeschwätz

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rawpixel / Pixabay

Angela Merkel hat gestern mit Volker Kauder ihren treuesten Paladin verloren, schreibt Gabor Steingart in seinem Morning Briefing. Koalition ohne Zukunft, meint er. Die Wahl von Brinkhaus sei mehr als nur ein Stottern in Merkels Machtmaschine, da sich die Fraktion in einer der wichtigsten Fragen gegen die Kanzlerin gewandt habe, ergänzt Spiegel Online das morgendliche Kaffeesatzgeschwätz.

Eine Sensation ist die Wahl von Ralph Brinkhaus zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aber nur auf den ersten Blick. Die Überraschung könnte ja auch gemacht und Teil einer Strategie zum Machterhalt sein, da herbe Wahlniederlagen absehbar sind. Ganz nebenbei wird aber eine große wie unverschämte Unternehmenssteuersenkung vorbereitet. Das ist der eigentliche Skandal.

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