Regierungssprecher II

Geschrieben von: am 10. Jul 2010 um 17:37

Bei Steffen Seibert sollte man noch hinzufügen, dass er auch die Wahlanalysen der Forschungsgruppe Wahlen präsentierte. Das wirft auch ein bizarres Licht auf die öffentlich-rechtliche Wahlforschung. Lustig ist auch, dass der bisherige Merkel-Sprecher Ulrich Wilhelm als Intendant zum Bayerischen Rundfunk wechselt. Das wird ja immer schöner. Dagegen wirkt die Anstellung von Béla Anda, ehemaliger Sprecher von Schröder, in der PR-Abteilung vom AWD fast schon wie eine Randnotiz. ;)

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Über den Autor:

André Tautenhahn (tau), Diplom-Sozialwissenschaftler und Freiberuflicher Journalist. Seit 2015 Teil der NachDenkSeiten-Redaktion (Kürzel: AT) und dort mit anderen Mitarbeitern für die Zusammenstellung der Hinweise des Tages zuständig. Außerdem gehört er zum Redaktionsteam des Oppermann-Verlages in Rodenberg und schreibt für regionale Blätter in Wunstorf, Neustadt am Rübenberge und im Landkreis Schaumburg.
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Kommentare

  1. Samuel  Juli 12, 2010

    “Als Leiter des Bundespresseamts im Range eines Staatssekretärs verdient Seibert rund 11.500 Euro im Monat, gut 3000 mehr als bisher. Und wenn er den Job erfolgreich stemmt, ist weitere Karriere im ZDF-System garantiert, da darin alle hochrangigen Personalentscheidungen unter massivem Einfluss der Parteien stehen. Garantiert dürfte die CDU einen erfolgreichen Ex-Regierungssprecher mindestens mit dem Posten eines Chefredakteurs belohnen. Mediale Karriere lässt sich als Regierungssprecher durchaus machen: Ulrich Wilhelm ist das beste Beispiel. Er ist nun Chef des Bayerischen Rundfunks.”
    http://www.stern.de/politik/deutschland/berlin-vertraulich-was-seibert-als-neuer-regierungssprecher-verdient-1582360.html