Nachricht von Westerwelle

Geschrieben von: am 31. Jan 2012 um 16:42

Aus dem fernen Kairo meldet sich der ehemalige Vizekanz-Nicht Guido Westerwelle zu Wort und lässt die europäische Öffentlichkeit an seiner verqueren wirtschaftspolitischen Logik teilhaben.

Wachstum komme nicht durch neue Schulden oder dadurch, dass man das Schuldenmachen erleichtere, sondern durch Wettbewerbsfähigkeit. Und die stellt man ja nach liberaler Auffassung durch Steuersenkungen her, gell? Die sind nämlich mindestens aufkommensneutral oder sogar stimulierend, da nicht abgezogene Steuern sofort in die Wirtschaft fließen und für Wachstum sorgen. Dieser Unsinn hat der Mövenpick-Partei einst immerhin rund 15 Prozent der Stimmen eingebracht.

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Über den Autor:

André Tautenhahn (tau), Diplom-Sozialwissenschaftler und Freiberuflicher Journalist. Seit 2015 Teil der NachDenkSeiten-Redaktion (Kürzel: AT) und dort mit anderen Mitarbeitern für die Zusammenstellung der Hinweise des Tages zuständig. Außerdem gehört er zum Redaktionsteam des Oppermann-Verlages in Rodenberg und schreibt für regionale Blätter in Wunstorf, Neustadt am Rübenberge und im Landkreis Schaumburg.
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Kommentare

  1. Ormuz  Januar 31, 2012

    Nicht abgezogene Steuern fließen in die Wirtschaft ? Ach was, Wirtschaft nennt man also die Privatkonten der Superreichen …. interessant interessant

  2. Einhard  Januar 31, 2012

    Der lebt noch..?

  3. der-olli  Februar 1, 2012

    Ohne (Schulden) Kredit kein Waxtum! Das sollte man eigentlich Wissen, dieses Papiergeld ist ein Ponzi Spiel, ein Kettenbrief und das ist seit Jahrhunderten bekannt.
    “Früher oder später kehrt Papiergeld zu seinem inneren Wert zurück – Null.”
    Voltaire (1694-1778)

    Damit kann man im 20 Jahrhundert noch Leute verarschen?

    JA!
    verstehe gar nicht warum keiner mehr die fdp wählt….